Ambivalenz (lateinisch ambo „beide“ und valere „gelten“) bezeichnet ein Erleben, das wesentlich geprägt ist von einem inneren Konflikt. Dabei bestehen in einer Person sich widersprechende Wünsche, Gefühle und Gedanken gleichzeitig nebeneinander und führen zu inneren Spannungen. (Wiki)
Begleitet mich seit meiner Geburt. Erst in Form meines Vaters, darunter habe ich gelitten, aber wurde auch inspiriert. Jetzt ich selbst. Das ist etwas anderes, bei mir mag mag ich das! Ich bin sogar stolz darauf, keine festgelegte Meinung zu haben, alles aus verschiedenen Richtungen zu betrachten und wankelmütig zu sein. Heute so, morgen so. Man hat mehr vom Leben. Und es ist tatsächlich so, dass man alles aus verschiedenen Perspektiven beurteilen kann. Alles ist gut und schlecht zugleich. Aber es nervt auch manchmal, keine eindeutige Richtung zu haben.
Leider gibt es auch diese Aussage: „Ambivalenz ein Hauptmerkmal der Schizophrenie„. Puh, das klingt nach Krankheit. Soziologen und Psychologen werden vermutlich ihre wahre Freude daran haben, meine Texte zu lesen, obwohl sie eigentlich nicht meiner Zielgruppe entsprechen und ich eher im Hinblick auf meine Aussagen und meinen herausragend spielerischen Umgang mit der deutschen Sprache bekannt werden möchte, als in medizinischen Fachzeitschriften als wissenschaftliches Beispiel einer Person mit ausgeprägter Ambivalenz, ja gar Schizophrenie veröffentlicht zu werden. Aber es gibt auch Entwarnung: Von medizinischen Laien wird Schizophrenie häufig fälschlicherweise mit der Vorstellung einer „gespaltenen Persönlichkeit“ verbunden. Oder sollte ich eine Doppelkarriere anstreben?