Aphorismen
Ein Aphorismus (von altgriechisch ἀφορίζειν ‚genau bestimmen, abgrenzen‘) ist ein selbständiger einzelner Gedanke, ein Urteil oder eine Lebensweisheit. Er kann aus nur einem Satz oder wenigen Sätzen bestehen. Oft formuliert er eine besondere Einsicht rhetorisch als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot). Ein Verfasser von Aphorismen wird als Aphoristiker bezeichnet.
So einer bin ich auch!
Da ich seit längerem nichts geschrieben habe, (weil ich keine Lust hatte, mir nichts einfällt, ich mich mehr mit Musik beschäftige), aber den Anspruch habe, den guten PJ nicht alleine hängen zu lassen, die Welt zu verbessern, etwas von mir zu geben, auch wenn es keiner liest, bin ich auf die Idee gekommen, ein Tabu zu brechen, ausnahmsweise mal die Tageszeit zu nutzen, wenn ich sonst nichts zu tun habe und aktuell leider kein Geld verdiene, und um weniger Aufwand zu haben, auf vorhandenes zurückzugreifen, auszuwählen, zu bewerten und zu Papier zu bringen – äh – im Blog zu veröffentlichen (UFF, war die Kommasetzung hier korrekt?).
Hier also ein paar Gedanken, die bisher unerkannt auf meiner Festplatte (die im Rechner) schlummerten und zwar alt sind, wegen ihrer grandiosen Zeitlosigkeit aber dennoch lesbar und auch unterhaltsam sind. Ein Fundus, der mir auch in Zukunft noch über ähnliche Durststrecken hinweghelfen kann.
Aphorismen sind wie die Schokostückchen im Keks.
Ein schwacher Anfang
Ich mag den Stilbruch. Er zeigt, dass man Stil hat!
Der ist gut, oder?
kleinschreibung trägt zur gleichberechtigung der wörter bei
Ist aber Quatsch
Es wird immer mehr darauf geachtet, was jemand sagt, aber nicht, was er tut.
Das ist zu kritisieren
Eine Gesellschaft ohne Humor hat schon verloren.
Sehr aktuell
Geschichten und Hintergründe von Künstlern sind mir egal, nur die Musik zählt.
So ist es
Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen. (Kant)
Vorausgesetzt, er ist vorhanden. (Ergänzung durch gorg)
Respekt und Toleranz muss man sich auch durch entsprechendes Verhalten verdienen.
Das ist relativ unbekannt
Man muss nur seine Ansprüche reduzieren und schon geht es einem besser.
Puh, das stimmt zwar, ist aber doof
Zensoren nennen sich heutzutage gerne hochtrabend „Sensitivity Reader“.
Ein Beruf mit Zukunft
Ich bin ein vollkommen überzeugter Anhänger der Losung „Qualität, statt Quantität“ – außer beim Geld.
Das ist etwas unter meinem Niveau, wird aber sicher viel Zustimmung bekommen
Das Gute an eigenen Vorsätzen ist ja, dass man sie nach Belieben ändern oder brechen kann.
Mein wichtigster Vorsatz
Inklusion bedeutet auch Exklusion.
Was meinte ich eigentlich damit?
Ich habe mein Hirn auf eine Website ausgelagert.
Na, ja, nicht ganz
Vorurteile muss man auch mal hegen und pflegen, sonst verschwinden sie womöglich.
Ein echter gorg
Und nun ein Spruch aus dem „Marriage of Heaven and Hell“ von William Blake (auf Englisch natürlich), aber mein Lieblingsspruch:
„The road of excess leads to the palace of wisdom.“
lg pj
PS Wer sich Quantität wünscht, kann sich wie 39 mio vor ihm das süüüüßße YouTube-Video anschauen, in dem ein Urangutan einem Tigerbaby die Flasche gibt. Süüüüüßßßßß.